Vereinigung von Herz und Hand

Feb 3, 2020Sei-ki - Blog

Kishi schreibt zu Gyoki:

„Gassho-Gyoki vereinigt Herz und Hände durch Atmung. Mit Gyoki verfeinern wir unsere Wahrnehmung und nehmen die Spannung aus unserem Körper von den Schultern bis zum Hara und unser Blick wird klarer. Die Hände und die Augen sind die sensibelsten Teile des Körpers und wir benutzen sie im Sei-ki am meisten. Wenn wir Gassho-Gyoki praktizieren, bringen wir Sensitivität in unsere Hände, nehmen unseren ganzen Körper wahr und unser Rücken wird warm. Beim Praktizieren von Gyoki und Katsugen ist es möglich, die Welt mit unschuldigen Augen wahrzunehmen und mit klarem Blick zu betrachten. Ein freies, freudiges Gefühl bei der Atmung stellt sich ein. Dieses Gefühl ist Resonanz. Mit diesem Gefühl wirst du sicher wissen, wo du berühren sollst und die Atmung des Patienten wird sich stark verändern.“
(aus „Das Verborgene in der Kunst des Shiatsu“ A. Kishi, A. Whieldon)

Gyoki ist für mich mittlerweile der wichtigste Zugang zum Menschen, zu anderen, wie auch zu mir selbst. Gyoki ist Meditation. Es fokussiert mich, es macht mich sanft und es führt mich zu meinem wahren Selbst, meiner ursprünglichen Natur. Genauso führt es mich zur wahren Natur des Menschen, mit dem ich arbeite. Herz und Hände sind eins. Der Atem führt mich und der Blick wird klar. 

Gyoki zu erlernen ist sehr leicht. Es gibt, wie beim Sei-ki fast keine Vorgabe für die Form. Jeder kann atmen. Jeder kann eine Verbindung zwischen den Händen wahrnehmen. Und damit kann es direkt losgehen. Am besten lernt man Gyoki direkt mit einer Person, die damit viel Erfahrung hat und dann praktiziert man einfach selbst regelmäßig und entwickelt die eigene Praxis und Erfahrung weiter. Wenn Du keine persönliche Begleitung hast, ist die nächstbeste Art, Gyoki zu erlernen diese hier: The Gyoki-Xperience (offen bis 10. Februar 2020).

Autor: René Fix, Leiter des kiCollege